Leserbrief

Sparen auf Kosten der Infrastruktur

Während das finanziell angeschlagene Land nun dank eines unermüdlichen Landesrats die jahrelang vernachlässigte Straßeninfrastruktur mit mehr Geld versucht auf Vordermann zu bringen, wird in der finanziell bestens aufgestellten Stadt dafür weiterhin kaum Geld reserviert.
Zu einer Verkehrsstrategie gehört aber auch, die Straßen, auf denen auch der öffentliche Verkehr unterwegs ist, zu erhalten. Doch nicht einmal der Aufschrei der Beamtenschaft letzten Sommer und die Notsanierung der Münzgasse bewirkt ein Umdenken der Stadtpolitik. Nach dem harten Winter zeigt sich einmal mehr der marode Zustand unserer Straßen. Bleibt zu hoffen, dass der neue Baustadtrat versteht, dass ein weiteres Ausbluten der Straßeninfrastruktur keine langfristige Lösung ist und die Sache langfristig nur verteuert.

Alexander Kozian, 5020 Salzburg

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