Leserbrief

SPÖ will Verbot für Trinkwasserprivatisierung

Die SPÖ weiß offensichtlich nicht, dass Tausende Brunnen und Quellen sich in Privatbesitz befinden. Egal ob Landwirtschaften, Private oder Industriebetriebe - sie haben wasserrechtlich bewilligte Trinkwasserspender. Auch nicht öffentliche Wassergenossenschaften zählen dazu.

Es ist nur ein kleiner Teil der Wasserversorgung, die direkt von der öffentlichen Hand - sprich Gemeinden oder Stadtgemeinden - betrieben wird. Wie soll also ein Privatisierungsverbot vom Trinkwasser funktionieren? Müssen dann alle bestehenden Bauwerke zur Fassung, inklusive Leitungen, von der öffentlichen Hand übernommen werden?

Ein bisserl sollte sich die SPÖ über die Materie informieren.


Walter Wendtner, 5112 Lamprechtshausen

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