Leserbrief

Sportzentrum Mitte und SAK

Stellungnahme der Betriebsgemeinschaft Sportzentrum Salzburg Mitte (kurz: SZM) zum Leserbrief von Mag. Helga Zich (SN vom 25. 1. 2020): Sehr geehrte Frau Zich! Ihr Engagement für den (Schul-)Sport freut uns natürlich sehr, jedoch müssen wir ein paar Informationen richtigstellen bzw. ergänzen.

Vorab zur Darstellung der Struktur: Das SZM (betrieben als gemeinnütziger Verein, der 2004 im Auftrag der Stadt vom Sportunion Landesverband Salzburg und dem SAK 1914 gegründet wurde), besteht aus dem Hallengebäude, der Tribüne mit dem Hauptspielfeld (Teil II, beides eröffnet 2008), der Freianlage in der Ulrike-Gschwandtner-Straße (Teil III, 2012) mit Kunstrasenplatz, Fun Court, Laufbahn, Weitsprunganlage, Kugelstoßanlage, Basketball- und Beachvolleyballplatz-Plätzen, aber auch der Freianlage hinter den Schulen in der Akademiestraße (zwei Naturrasenplätze, ein Kunstrasenplatz mit zwei Feldern, die Beachvolleyballplätze, Leichtathletik-Anlage, Hartplatz, Teil I, 2004). Die von Ihnen erwähnten 10,3 Mill. Euro (genau 10,64 Mill. Euro) betreffen Hallengebäude und die Tribüne mit Spielfeld. Die öffentliche Hand hat den Bau finanziert, aber Schulen und Vereine müssen entsprechend ihrer Nutzung für die laufenden Instandhaltungskosten (Reinigung, Reparaturen usw.) aufkommen (abgesehen von Zuschüssen durch die Stadt Salzburg).

Im Jahr 2006, also noch vor Baubeginn, wurde zwischen der Republik Österreich, dem Verein SZM und der Stadtgemeinde Salzburg eine Vereinbarung abgeschlossen, die besagt, dass den Schulen während des ordentlichen Schulbetriebs bis 15.30 Uhr die Sporthalle und die Freiflächen Teil III zur Verfügung stehen. Damit können die Schulen 54%, die Vereine 46% der Hallen- und Freianlagenzeit nutzen. Bei den Freiflächen in der Akademiestraße sind es sogar zwei Drittel für die Schulen und ein Drittel für die Vereine. Im Bestandsvertrag mit der Stadt Salzburg wurde ausdrücklich festgehalten, dass für die "Freiflächen Teil II" (also das Spielfeld des SAK) keinerlei schulische Nutzung vereinbart wird (ein Naturrasenfeld benötigt auch Ruhepausen). Hier kann man also nicht von Absperren nach der Eröffnung sprechen. Bei angemeldetem Bedarf (Schulbewerbe o. ä.) stehen auch die Garderoben in der Tribüne zur Verfügung. Mit Ausnahme des Spielfelds werde also alle oben genannten Flächen des SZM tagsüber von den Schulen (Josef-Preis-Allee und Akademiestraße) und abends von den Vereinen genutzt, wodurch das gesamte SZM sehr gut ausgelastet ist.


Regina Hable, Geschäftsführerin Sportzentrum Mitte, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 04.12.2020 um 09:46 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/sportzentrum-mitte-und-sak-82749556

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