Leserbrief

Stadt St. Johann nimmt Stellung

Der überregionale Volksmusikpreis der Stadt St. Johann verfügt über ein hohes Ansehen. Das ist unbestritten. Im Jahr 1996 wurden die ersten Preise verliehen - insgesamt wurden 24 junge Musiker/-innen ausgezeichnet. Seither hat sich viel verändert.

Die heutigen, jungen Musikanten/-innen, die für den Pongauer Hahn vorgeschlagen werden, haben eine extrem gute Ausbildung, ein großes Können und sind aufgrund der digitalen Entwicklung der vergangenen 24 Jahre professionell in der Vermarktung wie nie zuvor. Dazu kommt noch, dass viele der älteren Musikanten/-innen als Paten/-innen nicht mehr unter uns weilen oder einfach nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Volksmusikszene hat sich in einem Vierteljahrhundert total verändert. Das bedeutet auch für den Pongauer Hahn, dass er sich erneuern muss. Die Auszeichnung ist ja nicht einfach nur ein Volksmusikabend wie viele andere Veranstaltungen. Dabei geht es um hohe Qualität - nicht nur der Preisträger, sondern auch der Paten. Dies will die Stadt St. Johann weiterhin garantieren.

Unser langjähriger Organisator, Gestalter und Manager Walter Hammerer hat sich aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen. Walter Hammerer steht uns jedoch mit seiner großen Erfahrung als Berater weiter zur Verfügung. Ein Festabend für den Pongauer Hahn bedarf einer intensiven Vorbereitung von zirka eineinhalb Jahren. Vielseitiges Engagement und Erfahrung im Umgang mit Medien und Künstlern sind dabei Voraussetzung. Ein geeigneter Partner/eine geeignete Partnerin dafür wird noch gesucht.

Wie und in welcher Form der Preis weitergeführt wird, steht noch nicht fest. Die Stadt St. Johann bemüht sich auf alle Fälle, den Volksmusikpreis Pongauer Hahn für die Zukunft fit zu machen, um auch der künftigen Volksmusikgeneration gerecht zu werden.


Bürgermeister Günther Mitterer, 5600 St. Johann im Pongau

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