Leserbrief

Strafausmaß erzeugt Unverständnis

Ich bin weit davon entfernt, Mitleid mit Politikern zu haben, schon weil wer hoch steigt auch hoch stürzen kann. Was meinen Hausverstand aber irritiert - Juristen sehen das vielleicht anders -, ist der Umstand, dass Herr Schaden Spekulationsgeschäfte, die im Minus standen - kostenlos für die Stadt -, an das Land übertragen hat. Wo ist der Schaden für die Stadt? Ein Schädiger kann doch nur beim Land sitzen; es war offensichtlich der LR Raus. Er ist zu zwei Jahren, sechs Monate unbedingt, verurteilt worden. Aber ist das Urteil schon rechtskräftig? Schaden dagegen erhielt drei Jahre, davon ein Jahr unbedingt. Hier verstehe ich das unterschiedliche Strafausmaß nicht. Abgesehen davon: Hat das Land Regressforderungen gegen Raus gestellt? Vielleicht lassen uns das die SN wissen.

Auch wir hier in Linz haben - wie auch viele andere österreichische Städte - unser Swap-Problem. Das ist allerdings dabei, allmählich im Sand der Geschichte zu verschwinden. Aus diesem Blickwinkel: Respekt vor Stadt und Justiz Salzburg.

Jürgen Jauch, 4040 Linz

Aufgerufen am 30.11.2020 um 11:33 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/strafausmass-erzeugt-unverstaendnis-76944622

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