Leserbrief

Straßentheater: Quasi zurück zum Anfang.

Eine Leserbriefschreiberin (SN vom 26. 7.) ärgert sich bis zum Fremdschämen über das Straßentheater!
Nun, soweit ist es bei mir nicht gekommen, aber da das heurige Singspiel ja ziemliche Längen hat, hatte ich genügend Zeit, um darüber nachzudenken, wie der so genannte Thespis-Karren (nach dem griechischen Tragödiendichter Thespis) vor fast fünfzig Jahren im Jahr 1970 begonnen hat. Damals noch von den herrlichen Stiegl-Noriker-Pferden gezogen. Gegründet von Oscar Fritz Schuh und später von Klaus Gmeiner, dreißig Jahre bis zum Jahr 2016 weiter geführt. Seitdem ist es ein Georg Clementi-Familienunternehmen. Die ursprüngliche Idee war ja, Dichter und Dramatiker, wie Nestroy, Raimund, Hermann Bahr, aber auch Goldoni, George Bernard Shaw u.v.a. mehr, den Menschen auf spielerische Art Kultur nahe zu bringen, die vielleicht nicht so Festspiel-affin sind.
Das hat sich inzwischen grundlegend geändert und die Besinnung auf den Grundgedanken dieser bereits liebgewordenen Institution ist dringend notwendig! Quasi zurück zum Anfang.

Josef Blank, 5061 Elsbethen

Aufgerufen am 20.10.2020 um 11:33 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/strassentheater-quasi-zurueck-zum-anfang-74130502

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