Leserbrief

Tausend Dank an das Mobile Palliativteam und das Raphael Hospiz

Mein Schwiegervater erhielt vor knapp einem Jahr die Diagnose eines Gehirntumors. Das Wissen über die Unheilbarkeit der Krankheit sowie die geringe verbleibende Lebensdauer waren für uns als Familie nahezu untragbar. Uns war der Boden unter den Füßen entzogen worden. Hilfe, für die wir uns zutiefst bedanken wollen, gab uns dabei das Mobile Palliativteam Salzburg der Caritas. Die regelmäßigen Hausbesuche, die telefonische Erreichbarkeit gaben uns Halt und Struktur, die persönlichen Gespräche, Tipps und medizinischen Erklärungen unendlich viel Kraft.
Als es zuhause nicht mehr ging, erhielten wir neuerlich ein Sicherheitsnetz durch das Raphael Hospiz Salzburg der Barmherzigen Brüder. Mein Schwiegervater wurde dort liebevoll aufgenommen, mit Respekt und Achtung vor der Menschenwürde betreut und wir Angehörigen aufgefangen. Wir möchten uns beim gesamten Team des Hospiz - sämtlichen Pfleger/-innen, Ärzt/-innen, Therapeut/-innen und Ehrenamtlichen - bedanken. Mit vollem Einsatz wurde alles Menschenmögliche getan, um meinem Schwiegervater sowohl Schmerzen als auch Leid erträglich zu machen. Und selbst während der letzten Tage standen sein Wille, sein Individuum im Vordergrund und wurden respektiert. Dafür möchten wir uns aus vollem Herzen bedanken: Ein Ort, an dem der Mensch an erster Stelle steht.
Worte reichen nicht aus, um diesen Institutionen, diesen Teams unseren Dank auszusprechen. Und doch ist dieser Leserbrief ein kläglicher Versuch dessen: Vielen tausend Dank! Sowohl dem Mobilen Palliativteam als auch dem Raphael Hospiz!

Johanna Floss, 5020 Salzburg

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