Leserbrief

Ticketverkaufsstop im Bus - was nun?

Im Zuge der gegenwärtig zunehmenden Coronahysterie ist die Salzburg AG nun einen wichtigen Schritt gegangen - man hat den Ticketverkauf in den Obussen und Albussen vorübergehend eingestellt. Da käme doch die Idee auf, man könne den Verkauf von Fahrscheinen im innerstädtischen Verkehr ganz abschaffen. Wien hat dies bereits ohne Covid-19 geschafft und auch in Linzer Obussen werden keine Fahrscheine mehr verkauft.

Vom Nutzen für die Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs einmal ganz abgesehen, stellt sich mir in Verbindung mit den eingeführten Schutzmaßnahmen jedoch eine Frage: Wie sollen die Menschen Fahrscheine erwerben, wenn die beiden funktionalen SVV-Automaten am Hauptbahnhof oder deren Kollegen am Hanuschplatz und am Flughafen ihre Funktionstüchtigkeit wie so oft mit einem schwarzen Bildschirm unter Beweis stellen? Kommt der Techniker aus Innsbruck dann immer im Schutzanzug? Oder werden - bei den bisherigen Leistungen des SVV zwar kaum vorstellbar - einmal vernünftige und funktionierende Lösungen für das Ticketverkaufsproblem gefunden? Hier besteht vor allem vonseiten des Verkehrsverbunds dringender Handlungsbedarf.


Jan Roider, 5162 Obertrum

Aufgerufen am 25.01.2021 um 03:20 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/ticketverkaufsstop-im-bus-was-nun-84808456

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