Leserbrief

Tipps für die Stadtpolitik

Wenn ich dem Salzburger Gemeinderat Tipps geben dürfte, dann drei.

1. Den Bau der Haltestelle Weidenstraße ohne Widerspruch fortsetzen. Die Salzburg AG hat hier den Willen durchgesetzt. Jede weitere Diskussion ist überflüssig geworden. Wahrheit über Kosten, Obusse, Fahrzeiten, Personal hin oder her. Hier ist auch eine Versöhnung mit dem Land für die weiteren und hoffentlich positiven Veränderungen der nächsten Jahre wünschenswert.

2. Veränderungen im Liniennetz bei der Salzburg AG sofort einfordern. Motto: Wer zahlt, schafft an. Die Stadt als Auftraggeber und Bezahler des öffentlichen Verkehrs muss das Sagen haben, nicht der Auftragnehmer. Ich habe den Eindruck, das Ruder ist schon viel zu lang aus der Hand gegeben und mittlerweile läuft wohl der ganze städtische Verkehr komplett aus dem Ruder.

3. Für das nächste Großprojekt im öffentlichen Verkehr mit den Bürgern im Vorfeld sprechen und echte Experten befragen, wie Busfahrer, und nicht alles glauben, was der Auftragnehmer allein als Wahrheit und einzigen Kompromiss verkauft.


Dipl.-Kfm. Sebastian Krackowizer, 82447 Spatzenhausen

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