Leserbrief

U-Bahn adé, scheiden tut nicht weh!

Ich fühle mich wie der Rufer in der Wüste, weil ich den Bau dieser unsinnigen und überflüssigen U-Bahn quer unter der Weltkulturerbestadt seit Jahren bekämpfe. Den Herren Dr. Witzany und Goffriller, die in ihren Leserbriefen diesen sündhaft teuren Wahnsinnsbau ebenfalls anprangern, wird es nicht anders ergehen.

Die Politik fährt über die Salzburger Bevölkerung mit Brachialgewalt darüber und traut sich nicht, sie zu befragen, weil - wie bereits geschehen - die Mehrheit gegen dieses Millionengrab ist. Hallein ist mit den Bussen 160/170 und besonders durch die S3 und den vielen anderen ÖBB-Verbindungen, bereits bestens ans Verkehrsnetz angebunden und braucht daher keinen weiteren Verkehrsstrang über das Grünland.

Die Verlängerung der Lokalbahn zum Mirabellplatz ist ebenfalls obsolet, weil vom Hauptbahnhof fünf Obusse im Minutentakt dort hinfahren. Ich vermute, die Baulobby treibt die Politiker vor sich her, denn anders kann ich es mir nicht vorstellen. Der nächste Wahltag wird diesbezüglich der Zahltag.

Josef Blank, 5061 Elsbethen

Aufgerufen am 17.05.2021 um 02:26 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/u-bahn-ade-scheiden-tut-nicht-weh-97595113

Schlagzeilen