Leserbrief

Überfüllter Railjet in Covid-Zeiten

Liebe ÖBB! Am Sonntag den 14. Juni um 15.30 Uhr habe ich meine Rückreise von Wien nach Salzburg in einem ihrer Railjets angetreten. In Wien stiegen enorm viele Menschen in den Zug und mit jeder Station wurden auch die Passagiere mehr. Leute standen bis Salzburg eng in den überfüllten Gängen. Zwar "größtenteils" mit Masken (teilweise am Kinn tragend oder beim Telefonieren abgenommen), aber von einem Babyelefanten Abstand konnte keine Rede mehr sein. Nicht einmal ein Rüssel hätte zwischen die Fahrgäste gepasst. Ein Schaffner kam die ganze Zugfahrt nicht durch. Die Durchsage "Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise" klingt in so einer Situation nur zynisch. Ich fühlte mich äußerst unwohl und frage mich, ob es überhaupt ein Sicherheitskonzept gibt. Es ist unverständlich warum am Ende eines langen Wochenendes nach wie vor nur zwei Züge pro Stunde fahren und nicht zum normalen Fahrplan übergegangen wird oder ein Zutritt in den Zug nur mit Reservierung angedacht wurde! Ich habe beschlossen,dass ich von längeren Zugreisen derzeit Abstand nehmen werde.


Thomas Engl, 5023 Salzburg

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