Leserbrief

Überzogene Maßnahmen? Mir reicht's!

Die jetzige Krise wird als die größte seit 1945 in die Geschichtsbücher eingehen. Wir schauen auf Nachbarländer mit der hohen Zahl an Toten und sind schockiert; wir erfahren, dass Corona einen Regierungschef ermutigt, das Parlament auszuschalten. Täglich werden wir mit Zahlen und Tabellen, Kurven und Wellen "überflutet". Selten höre oder lese ich, dass die freiheitsraubenden Maßnahmen vorsichtig hinterfragt werden. "Kontaktbeschränkungen für schutzbedürftige Menschen sind sinnvoll, aber nicht ein Einsperren der gesamten Bevölkerung", meint die Wirtschaftshistorikerin Andrea Komlosy. Dzt. sind ca. 0,2% der Gesamtbevölkerung als infiziert registriert, ca. 0,02% sind an ihren Krankheiten+Virus gestorben - eine sehr hohe Dunkelziffer kann vielleicht zu 0,5% führen. Aus Gesprächen erfahre ich, dass schon lange geplante OPs, die schweres Leid lindern könnten, verschoben werden, obwohl viele Intensivbetten zur Verfügung stünden. Die Folgen der gesamten Maßnahmen für die Gesundheit der ganzen Bevölkerung bzw. die psychischen und physischen Schäden sind unabsehbar und werden sicher spürbar werden. Als zur Risikogruppe Gehöriger bin ich dankbar für sinnvolle Schutzmaßnahmen, finde aber die weitreichenden, die Gesamtbevölkerung enorm schädigenden Verordnungen, weit überzogen!


Josef Oberauer, 5110 Oberndorf

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