Leserbrief

Überzogener Vorwurf an Ischgl

Natürlich kann man nicht ganz Ischgl in einen Topf werfen und sehr viele Touristen kommen auch dorthin zum Skifahren. Wie die fotografische Dokumentation von Lois Hechenblaikner zeigt, die ja laut Beitrag über Jahre entstanden ist, scheint das Ganze aber einigermaßen aus dem Ruder gelaufen zu sein. Wenn ich mich dann auch noch an ein Fernsehinterview von Herrn Aloys erinnere, wundert mich das gar nicht mehr. Er hat ja damals seine Pläne zur "Weiterentwicklung" des Tourismus in Ischgl vorgestellt und da fragt man sich dann schon, wo wahrscheinliche Profitgier noch hinführen soll. Corona hat nun gezeigt, dass es auch hier Grenzen geben sollte. Die Rückbesinnung auf Natur und gesundes Leben sollte eigentlich das Streben nach Profit übersteigen. Bitte, liebe Ischgler, besinnt euch auf eure alten Werte zurück und ihr seid schnell wieder aus den negativen Schlagzeilen heraus. Der Vorwurf der Nestbeschmutzung von Zellmann ist weit überzogen und Verharmlosung bringt nichts.

Herwig A. Mackinger BA
3133 Traismauer

Quelle: SN

Aufgerufen am 28.11.2020 um 11:22 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/ueberzogener-vorwurf-an-ischgl-89101060

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