Leserbrief

Unendliches Leid von Wildtieren

Wenn man sieht, wie Wildtiere sich durch den Tiefschnee kämpfen, um dann vor leeren Futterraufen zu stehen, weil die Österreichischen Bundesforste unzählige Futterstellen eingestellt haben, da Wild füttern nicht in ihr Unternehmenskonzept passt, fragt man sich, wo bleibt da der Tierschutz?
Und wenn dann diese erschöpften Tiere noch von uneinsichtigen Skitourengehern oder Schneewanderern abseits von Wegen oder gekennzeichneten Skitouren von ihren Noteinständen oder Futterstellen aufgeschreckt und zur Flucht gezwungen werden, ist ihr Schicksal endgültig besiegelt. Qualvolles Verenden im Tiefschnee!


Auch durften einige Tiere, die Winterschlaf halten, nur noch ein paar Tage des neuen Jahres erleben. Sie wurden durch die umweltverachtende Silversterknallerei geweckt. Feuerwerke jeglicher Art, mehrfach im Jahr, sind für Singvögel ebenso eine tödliche Gefahr. Sie werden in ihren Schlafstätten gestört, mit oft bösen Folgen.
Brauchtum und Traditionen sind wichtig, aber alles mit Maß und Ziel!


Oberförster Horst Kniewasser, Gabriele Weber, 5330 Fuschl am See

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