Leserbrief

Unfallstelle ist sehr wohl eine Gefahrenstelle.

Zu "Unfallstelle über 200 Meter lang: Gutachter ermittelt Ursache" (SN vom 22. 7.): Herr Portenkirchner irrt: Beim Unfallort handelt es sich sehr wohl um eine Gefahrenstelle. Die breite Straße veranlasst sehr viele Autolenker, sowohl bergauf als auch bergab die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten; wer mit 100 km/h unterwegs ist, stellt de facto ein Verkehrshindernis dar; 120 km/h und mehr sind die Regel. Geschwindigkeitskontrollen erfolgen in diesem Straßenabschnitt sehr selten (wenn, dann bei der eher ungefährlichen Abzweigung nach Gastein, Begrenzung auf 60 km/h) , so dass die Raser über eine freie Bahn verfügen. Wenn eine Unfallstelle 200 Meter lang ist, dann kann man von großem Tempo der Beteiligten ausgehen. Der Umstand, dass vier Jahre kein Unfall passiert, spricht nicht für eine sichere Straße, sondern ist Ausdruck des Zufalls und glücklicher Umstände. Der Straßenabschnitt muss viel intensiver überwacht werden oder besser analog der Umfahrung Bischofshofen umgebaut werden, um die Geschwindigkeit der hirnlosen Raser drastisch zu reduzieren.

Peter Eberl, 5700 Zell am See

Aufgerufen am 26.10.2020 um 12:19 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/unfallstelle-ist-sehr-wohl-eine-gefahrenstelle-73865929

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