Leserbrief

Unverdientes Glück

Marko Feingold ist ein unverdientes Glück für Salzburg und Österreich. Seine Bemühungen und sein Engagement gegen den Hass und die Vorurteile gegenüber den Juden sind bemerkenswert. Man hat versucht, die Juden und das jüdische Leben auszulöschen. Den Nazis ist es fast gelungen, aber die Zurückweisung der Juden, das weitere Unerwünschtsein - wie es Marko Feingold im Fall von Karl Renner bezeichnet - waren ein weiterer Tiefschlag. Zudem haben wir einen wachsenden Antisemitismus im Lande zu verzeichnen. Nicht nur in der österreichischen Gesellschaft, vor allem bei denen, die zu uns kommen. Die IKG-Vorsitzende in München, Charlotte Knobloch, meinte dazu: "Sorgenvoll sehen wir, dass im Schlepptau der radikalen und gewaltbereiten Islamisten die Ewiggestrigen wettern. Und mit den Extremisten von rechts und links sowie leider auch nicht wenige aus der Mitte der Gesellschaft, wo die aufgeheizte Stimmung willfährig Anschluss findet. Der neue alte Judenhass - er ist da." Marko Feingold macht einfach weiter, er redet mit allen, er redet aber auch Tacheles. Seine Meinung zur Zuwanderung - Integration vor weiterer Zuwanderung - ist bemerkenswert und richtig. Menschen wie Marko Feingold sind wichtig, sie sind ein Zeichen für Menschlichkeit, Souveränität und Unbeugsamkeit. Schalom, Marko Feingold!


Rudolf Prill, 9071 Köttmannsdorf

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