Leserbrief

Verantwortung der Freizeitsportler

Freizeitsportler sollten durch die Mitgliedschaft bei ÖAMTC, Naturfreunde, Alpenverein, Bergrettung, verbunden mit einer Versicherung, für die entsprechende Abwicklung in einem Schadensfalls sorgen. Dass sollte natürlich nicht zu einer Sorglosigkeit bei Ausübung des Sportes führen.

"Weil ich eh versichert bin", kann ich alle Warnungen in den Wind schlagen, wäre die äußert falsche Schlussfolgerung. Ein Restrisiko bleibt immer und die Gefährdung der meist ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist oft beträchtlich. Was bei einem Fehlen einer Versicherung noch negativ dazu kommt, dass die Rettungsorganisationen um den Ersatz ihrer Kosten kämpfen müssen und sogar manchmal nicht eintreiben können. Die Forderung nach einer verpflichtenden Versicherung für Freizeitunfälle ist daher sicher sinnvoll. Kaum einzusehen, dass AUVA, Krankenversicherung oder der Steuerzahler für Freizeitschadensfälle aufkommen müssen.

Rudolf Ratzenberger, 5020 Salzburg

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