Leserbrief

Verbraucherschutz vor Müllvermeidung

Herr Heugl beanstandet in seinem Leserbrief "Plastikmüll und Supermärkte" in den SN vom 1. 12. die Ablehnung eines Lebensmittelmarktes, in seine mitgebrachten Behältnisse von ihm gewünschte Frischwaren (Fleischsalate) zu füllen.

Hierzu gibt es die EU- Verordnung EU 852/2004 zur Hygienesicherheit. Diese besagt, dass Hygiene und Verbraucherschutz klar vor Abfallvermeidung geht.

Nachdem ein mitgebrachtes Behältnis ja auf der Waage des Lebensmittelhändlers vor dem Befüllen abgewogen (tariert) werden muss, oder zumindest vom Verkaufspersonal berührt wird, können dadurch Keime, Bakterien oder Viren übertragen werden.

Jeder verantwortungsvolle Lebensmittelhändler wird dieses Risiko zum Schutz seiner Angestellten und Kunden tunlichst vermeiden. In manchen Bereichen ist die Vermeidung von Einwegverpackungen leider noch nicht möglich.

Die Herausforderung wird die Entwicklung von geeigneten biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialen (z. B. wasser-öldicht) zu annehmbaren Preisen sein.

Hannes Fitz, 5020 Salzburg

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