Leserbrief

Verfahrene Lage in Salzburg

Zu "Franziskaner sperren ihre Wärmestube" von Susanna Berger (SN vom 19. 3.): Respekt für Pater Oliver Ruggenthaler. Das "Wohl und Weh" seiner Patres und der Gläubigen steht über der Gewalt und der Respektlosigkeit, die Bettler seit Jahren an den Tag legen. Wie verfahren und wie ernst die Lage in Salzburg ist, zeigt der verzweifelte Versuch von Pater Oliver Ruggenthaler, die Obdachlosenstube - vorerst - zu schließen.
Politische Korrektheit, Feigheit und fehlendes Einfühlungsvermögen haben wohl weiter Vorrang in Salzburg. Von Bürgermeister Harry Preuner muss man enttäuscht sein, denn seit Jahr und Tag ist es der Polizei nicht gelungen, in diesem Milieu für Ordnung zu sorgen. Ergo weiter Ärger, Prügeleien, Auseinandersetzungen und die Angst der Bürger und Kirchenbesucher. Schöne Welt in Salzburg! Pater Oliver Ruggenthaler ist jedenfalls zu danken, den Finger deutlich in die Wunde der Stadt zu legen. Die Politik in Salzburg - die den Pater alleine lässt - ist mit Schillers "Wallenstein" zu deuten: "Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung."
Bitte bleiben Sie am Ball, Pater Ruggenthaler, schützen Sie Bürger/-innen und Gläubige!

Rudolf Prill, 9071 Köttmannsdorf

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