Leserbrief

Verkehrsraser in Coronazeiten

Jeder ist betroffen von Corona, fast jeder versucht, das Beste daraus machen. Fast jeder deswegen, weil es Medienberichten zufolge einige gibt, die die weniger befahrenen Straßen zum Frönen ihrer Rennleidenschaft nutzen. 130 km/h im Ortsgebiet, 220 km/h auf der Autobahn, 160 km/h bei einer 70er-Beschränkung … Nichts im Hirn zu haben allein genügt nicht, man muss es auch beweisen und auch zeigen.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste sich der Finanzminister eigentlich über diese aufdrängenden, freiwilligen Unterstützer zur Milderung des finanziellen Coronadesasters freuen. Es wird nicht viel dazu beitragen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Zum Wohle der Allgemeinheit und unser aller Sicherheit richte ich den Appell und die Bitte an die zuständigen Behörden, dafür Sorge zu tragen, dass diese nicht zurechnungsfähigen und gemeingefährlichen Möchtegern-Rennfahrer nie wieder eine Lenkerberechtigung erhalten.


Franz Egger, 5301 Eugendorf

Aufgerufen am 01.10.2020 um 04:01 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/verkehrsraser-in-coronazeiten-86371873

Kommentare

Schlagzeilen