Leserbrief

Verkehrssituation in Wals ist knifflig

Vorweg: Auch die öffentliche Hand hat das Recht, zur Abdeckung des Geldmittelbedarfs Grund zu veräußern. Der Flughafen ist im Tourismusgeschehen ein unverzichtbarer Faktor und bedarf auch einer zukunftsorientierten Umgestaltung und damit verbunden ist der Grundverkauf für Betriebsansiedlung. Wenn nun der SPÖ-Chef Egger sagt, von der Errichtung eines Post-Logistikzentrums am Flughafenareal würden alle Seiten profitieren, dann hat er die prekäre Verkehrssituation an der Innsbrucker Bundesstraße, in Loig, Eichet, Viehhausen, Laschensky völlig außer Betracht gelassen.

Die seinerzeit geplante Südtangente von der Innsbrucker Bundesstraße zur Alpenstraße hat man umgebracht und die Karolingerstraße ist für Schwerlaster nur bis zur Stieglbrauerei befahrbar. Ob und wie eine Autobahnzufahrt möglich ist, ist völlig unklar. Das heißt für Stadt und Land als Grundeigentümer, vor dem Verkauf ein raumordnerisches Verkehrskonzept zu erstellen, das zu keiner Belastung der angesprochenen Gebiete führt.

Das Pferd von hinten aufzuzäumen ist politisch unverantwortlich. Damit ist auch klar dem SPÖ-Chef widersprochen, dass alle Seiten profitieren.

Helmut Auer, 5071 Wals

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