Leserbrief

Vernünftige Regelung gefordert

"Bettelorden wendet sich von Bettlern ab", titeln die Salzburger Nachrichten nicht ganz zurecht (SN vom 19.3.19). Die Franziskaner wenden sich von unverschämten Gewalttätern ab, die nicht betteln, sondern aufgrund blauäugig großzügig formulierter Rechte Forderungen stellen! Mit Betteln hat das nichts zu tun, wohl aber mit Hausfriedensbruch und da haben die frommen Männer einen großen Fehler gemacht, indem sie die ersten Vergehen bis hin zur Körperverletzung mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe zugedeckt hatten… Wäre schon bei den ersten auch nur verbalen Übergriffen ein sofortiges Hausverbot ausgesprochen worden und bei entsprechenden Vorkommnissen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erfolgt, wären die Rabauken möglicherweise rechtzeitig zu Vernunft gekommen.
Für jene, bei denen das nicht hilft, muss gesetzlich festgelegt werden, dass bei wiederholtem Hausfriedensbruch auch EU-Bürger des Landes verwiesen und mit einer längeren Einreisesperre belegt werden.
Die Legislative ist gefordert gesetzlich abzusichern, dass jede Kommune, die Bedürftigen einen Schlafplatz und Verpflegung garantiert, die Betroffenen ausreichend vor Not schützt und damit das Betteln auf ihrem Gebiet untersagen darf.
Sollten die Demokraten in der EU gegen so eine vernünftige Regelung Einspruch erheben und auch durch das bald zu erwartende Wahlergebnis nicht umlernen, wird es nach der übernächsten Wahl im EU Parlament Mehrheiten geben, die noch ganz andere Gesetze beschließen. Die Bürger wollen Sicherheit für sich und nicht zum Beispiel für jene, die glauben ihre Not gibt ihnen das Recht, die Würde ihrer Mitmenschen anzutasten.

Peter Schmidt, 5026 Salzburg

Aufgerufen am 18.10.2019 um 06:28 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/vernuenftige-regelung-gefordert-67585435

Schlagzeilen