Leserbrief

Verzögerte Bauten kosten viel Geld

Jedes größere Vorhaben wird in Salzburg von Minderheiten beeinsprucht, verzögert oder verhindert. Siehe Ausbau des Europarks, dieser findet allgemein große Zustimmung, wird aber mit drei Stimmen verhindert.

Der längst fällige und durch alle Instanzen gegangene und genehmigte Ausbau der Mönchsberggarage wird immer wieder verzögert, dabei wäre es besser, heute als morgen mit dem Bau zu beginnen. Eine verkehrsberuhigte Altstadt würde nicht nur deren Bewohner erfreuen.

Der schon mehrmals umgeplante Ausbau der ÖBB-Schnellstrecke im Flachgau wird u. a. mit dem Argument des dort lebenden grünen Käfers verhindert, das Käferlein wird sicher so klug sein und sich bei Bedarf ein ruhiges Plätzchen suchen.

Der Bau der 380-kV-Ringleitung wurde jahrelang durch Absperren von Zufahrtswegen,
durch Anketten an Bäumen verzögert. Sogar ein kleiner Kauz am Nockstein musste als Argument für die Verhinderung herhalten, gebaut wird - weil notwendig - trotzdem.

Dass die Verzögerungen Unsummen an Kosten verursachen und von der großen Mehrheit der Bürger mit ihrem Steuergeld bezahlt werden müssen, scheint den Neinsagern egal zu sein.


Konrad Wlcek, 5500 Bischofshofen

Aufgerufen am 28.05.2022 um 05:32 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/verzoegerte-bauten-kosten-viel-geld-116101462

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