Leserbrief

Von Priestermangel ist in der Erzdiözese Salzburg keine Spur!

Die letzte weltliche Priesterweihe in der Erzdiözese Salzburg war 2017. Es werden Pfarrverbände gebildet und Dekanate umstrukturiert, da es angeblich zu wenig Priester für jede Pfarre gibt. In diesen Zeiten wird ein, zum größten Teil sehr geschätzter und beliebter, Pfarrer in eine andere Diözese versetzt. Dies löst großes Unverständnis aus, da dieser die Pfarre erfolgreich geleitet haben muss - ansonsten wäre eine Versetzung im Kanonischen Recht (c. 1748 CIC) gar nicht möglich.
Predigt die Kirche nicht immer von Frieden, Vergebung und Versöhnung? Sollten nicht die eignen Wort-Gottes-Verkündiger mit gutem Beispiel vorangehen? Wie ist es dann zu erklären, dass der Vorgänger des zu Versetzenden die Entschuldigung nicht annimmt? Bei solchem Handeln verwundert es kaum, dass die Anzahl der Kirchenmitglieder sinkt. Durch die Taufe mit der Chrisamsalbung wird man Christ und das bleibt man sein Leben lang, egal ob man nun "eingeschriebenes" Mitglied in der katholischen Kirche ist oder nicht.

Mag. Johanna Schönbauer, 5101 Bergheim

Aufgerufen am 19.10.2019 um 10:19 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/von-priestermangel-ist-in-der-erzdioezese-salzburg-keine-spur-73293397

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