Leserbrief

Vorankommen in Land und Stadt

Pfarrwerfen ist nicht nur Dorf im Tal. Seit 1981 lebe ich rund 300 Höhenmeter über dem Talort am Rand eines sich seither flott verdichtenden Siedlungsgebiets. Drei Kilometer sind zu bewältigen, will (nicht nur!) ich in den Ort. Trotzdem steht mein Auto viel mehr in der Garage, als es gefahren wird. Zugegeben, ich bin seit vier Jahren im Ruhestand, lebe allein und habe daher geringe Einkaufsbedürfnisse. Doch auch davor durfte ich wöchentlich im Durchschnitt an drei bis vier Tagen an meinem Telearbeitsplatz werkeln.

Durchschnittlich zwei Mal pro Woche starte ich meine Motorkutsche zum Einkauf, nämlich im Ort oder zusammen mit dem freitäglichen Wochenmarkt in Bischofshofen oder zu sonstigen Dringlichkeiten.

Rund ein Mal pro Monat zieht es mich nach Salzburg. Mit dem Auto leider wegen spät endender Theateraufführungen und dann mangelnder Öffis. Das famose W3-Shuttle (Werfenweng, Pfarrwerfen, Werfen) bringt mich zu meinen Zugreisen an den Bahnhof Bischofshofen.

In Salzburg-Stadt bewege ich mich per pedes, per Rad oder Obus. Na geht doch, oder?
Kleines Kuriosum mit Wahrheitsgehalt: Getreidegasse in der Festspielzeit? Mittendurch, Augen zum Boden gerichtet, es bildet sich eine Gasse, so wahr ich ein Steinbock bin!

Gertrude Friese, 5452 Pfarrwerfen

Aufgerufen am 28.11.2020 um 09:15 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/vorankommen-in-land-und-stadt-76754731

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