Leserbrief

Waffenindustrie dankt Putin

Weil Putin überraschend eine gewalttätige Militärmaschinerie in Gang setzt, um ein schwach gerüstetes Land "ins Reich heimzuführen", werden viele hunderte Milliarden in die Aufrüstung investiert: Für neueste Waffenmodelle und modernste Cybertechnologie gibt es jetzt schier unvorstellbare Mengen Geld, während die Bevölkerung fast aller westlichen Länder Millionen für die Opfer dieses sinnlosen Krieges spendet und die bald schon untragbaren Teuerungen in Kauf nimmt. Provokationen der NATO werden einen unberechenbaren Diktator wohl noch mehr dazu verleiten, immer bedrohlichere Waffen einzusetzen.

Trotzdem müssen alle oft scheinbar nutzlosen Friedensgespräche und Verhandlungen ununterbrochen fortgesetzt werden, damit die Hoffnung lebt: "Steter Tropfen ... "


Josef Oberauer, 5110 Oberndorf

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