Leserbrief

Wahlbeteiligung - ein Abbild der Gesellschaft

Die GR-Wahlen in Tirol sind geschlagen. "Alte und Neue" Gemeinderäte und Bürgermeister/-innen ziehen in die Gemeindeparlamente ein. Soweit - so gut.
Bedenklich müsste jedoch stimmen, dass z.B. in unserer Heimatgemeinde 27 Prozent vom Wahlrecht nicht Gebrauch gemacht haben. Dieser Anteil entspricht dem Stimmenpotential einer beispielsweise zweitstärksten Wählergruppe.
Eigentlich müssten alle Alarmglocken schrillen, wenn man registrieren muss, dass dies in Zeiten wie diesen stattfindet. Wir erleben derzeit, wo es hinführt, wenn scheindemokratische Despoten den Versuch unternehmen, die Weltordnung auf den Kopf zu stellen.
Vielleicht gelingt angesichts dessen ein Umdenken und eine Reform des Wahlrechts dahingehend, dass zumindest im ersten Schritt die Briefwahl per e-Voting durchgeführt werden kann. Es ist anzunehmen, dass es im Zuge einer elektronischen Stimmabgabe auch nicht zu größeren Rohrkrepierern als bei der Briefwahl (BP-Wahl 2016) kommen dürfte.

Ernst Maier, 6395 Hochfilzen

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