Leserbrief

Wahlrecht zum Smart Meter

Leserbrief zu "Der Streit um die neuen Stromzähler", SN vom 8. 7.:

Schön, dass wir Verbraucher durch den SN-Artikel "Der Streit um die neuen Stromzähler" erfahren, dass es vor dem Einbau eines Smart-Meters die Möglichkeit eines "Opt-out" gibt. Seitens der Stromkonzerne war es ja bisher eher üblich, einfach den bisherigen, voll funktionstüchtigen und sehr langlebigen Drehscheibenzähler (Ferrariszähler) gegen einen neuen, kurzlebigen Digitalzähler auszutauschen, ohne den Kunden zu informieren, dass da eine zusätzliche Strahlen- und Elektrosmogquelle in die oder nahe bei der Wohnung eingebaut wird, die man grundsätzlich auch ablehnen könnte.
Der Wunsch nach Ablehnung besteht vor allem bei Menschen, die von sich wissen, dass sie auf Funkstrahlung oder anderen Elektrosmog körperlich reagieren, z.B. mit schlechterem Schlaf, rascherer Erschöpfung, Schmerzen oder Konzentrationsproblemen. Viele beobachten, dass sie besser schlafen, wenn sie den Strom im Schlafbereich nachts abschalten, z.B. an der Sicherung oder mittels Feldfreischalter, und wenn auch WLAN und Smartphone nachts ausgeschaltet sind. Nur wird dies alles nicht mehr viel nützen, wenn ein neuer, zwangsweise eingebauter Smart-Meter ständig Funksignale oder PLC-Signale in die ganze Wohnung sendet. Daher finde ich ein wirkliches Wahlrecht zugunsten eines Ferraris-Zählers wichtig, auch wenn die untergeordnete IMEVO-Novelle 2017 dieses auszuhebeln versucht.

Peter Müller, 5152 Michaelbeuern

Aufgerufen am 22.08.2019 um 02:53 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/wahlrecht-zum-smart-meter-73324132

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