Leserbrief

Wann kommt das Umdenken?

Lieber Herr Redakteur Resch!

Danke für den Artikel "Ich, ich, ich und nochmals ich (SN vom 16. 1.):
Sagten Sie nicht einst: Reiz des Berufs - etwas verändern zu können!

Könnte die Pandemie nicht auch "DU, du, du" bringen? Einfach ein Umdenken? Bescheidener werden. Ich erlebe so viel Hilfsbereitschaft im Haus (31 Wohnungen), so viel Entgegenkommen etc.

Ich, ich, ich kann nie so viel Glücklichsein bringen, wie jemanden anderen eine Freude zu machen oder zu helfen.

Seit Jahren bemerke ich, dass die Propaganda in Richtung: Auf sich schauen, dir selbst Gutes tun geht. Jetzt in dieser Zeit ist die Chance sich eines anderen zu besinnen, doch besonders groß.

Bitte, Sie haben in Ihrem Beruf so viele Möglichkeiten, die Egoisten ein wenig (oder auch mehr) auf einen anderen Weg zu bringen. Mit besten Grüßen aus Wien in das mir so liebe Salzburg.

Annemarie Kury, 1180 Wien

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