Leserbrief

Wann trennt sich die FPÖ von H. C. Strache?

Zu "Heinz-Christian Strache und die Droge Öffentlichkeit" (SN vom 2. 12.):

Mit "Politik pur" hat Alexander Purger wieder voll ins Schwarze getroffen! Das Publikumsbedürfnis von H. C. Strache treibt und trieb ihn zu irrationalen Schritten. Eine Analyse des sogenannten "Ibizaskandals" ist jedoch denkbar einfach: Ein Spitzenpolitiker (und auch der - damals - Chef einer großen Oppositionspartei ist ein solcher), der sich in eine "b'soffene G'schicht" einlässt und dabei Aussagen von sich gibt, die vielleicht für Psychologen interessant sein mögen, aber eher Träume eines Menschen unter Alkohol als realistische Umsetzungsmöglichkeiten sind, disqualifizieren ihren Urheber als für Spitzenpolitik ungeeignet.

Herr Strache hat dadurch eine an sich auf positivem Weg befindliche Koalitionsregierung vernichtet, seiner eigenen Partei schwersten Schaden zugefügt und ist für das derzeitige Dilemma der FPÖ Wien voll verantwortlich. Es ist unverständlich, dass diese Partei so lang braucht, zu einer richtigen Entscheidung, nämlich dem harten Schnitt, zu kommen.


Günter Braun, 1020 Wien

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