Leserbrief

Warum die Aufregung?

Die Zusammensetzung und Vorgangsweisen im Stiftungsrat wurden vor vielen Jahren zumindest von den Großparteien ÖVP und SPÖ gemeinsam beschlossen. Je nach Mehrheiten wird der Generaldirektor gewählt. Für eine Partei, die eine Mehrheit im Stiftungsrat hat, wäre es Selbstmord, einen nicht genehmen Kandidaten zu wählen. Hat auch die SPÖ jahrzehntelang nicht anders gemacht. Ich ärgere mich sehr über Medien, die demokratische Vorgangsweisen zwar immer einfordern, aber nicht genehme Entscheidungen dann ausführlich negativ kommentieren. Wo ist die Aufregung? Bestenfalls darüber, dass man seinerzeit so ein Stiftungsgesetz gemeinsam beschlossen hat?


DI Werner Hutschinski, 1010 Wien

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