Leserbrief

Was tun gegen die Preisentwicklung?

Trotz Konflikten und seit 2014 sogar latenter Kriegsgefahr in der Region ist Österreich mit annähernd 80 Prozent der Gaslieferungen fast doppelt so abhängig von Russland als die EU. Zu allem Überfluss haben die Gaslager hierzulande ein Zehnjahres-Tief erreicht und sind nur noch zu knapp einem Fünftel gefüllt. Nicht unabhängig ist Europa auch von Getreidelieferungen aus der Region, denn die Ukraine und Russland zählen zu den größten Exporteuren von Weizen.
Das mindeste, das man jetzt angesichts der Preisentwicklung und drohender Lieferprobleme auf EU-Ebene machen könnte, wären kurzfristige Steuersenkungen auf Energie mit Verschiebung der CO2-Steuer und das vorläufige Aussetzen des Green-Deal, der zu Stilllegungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen und sinkender Produktivität führen würde.

Mag. Martin Behrens, 1230 Wien

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