Leserbrief

Was tun, wenn man die Strahlung nicht mehr aushält?

Mein Dank gilt dem SN-Redakteur Thomas Hödlmoser und dem Leserbriefschreiber Peter Müller, die sich dem Thema Mobilfunkstrahlung gewidmet haben.
Weniger Funk - weniger Schmerzen, diese These kann ich vollinhaltlich unterschreiben.
Am eigenem Leib musste ich erfahren, wie schmerzhaft, diese Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung sein können, die mich Tag und Nacht aus der Nachbarschaft "zwangsbeglückten", mir irrsinnige Schmerzen bescherten, den Schlaf raubten und mich als letzte Konsequenz dazu veranlassten, mein Haus zu verkaufen.
Eine Arzt-Odyssee, zahlreiche Untersuchungen, sogar ein Reha-Aufenthalt brachten keinen Erfolg. Leider machte ich die Erfahrung, dass die meisten Ärzte dieses Krankheitsbild nicht kennen, und es nur müde belächeln und es allzu gerne auf die psychiatrische Schiene schieben. Sogar in Arztpraxen, in Krankenhäusern und Rehas wird gefunkt, was das Zeug hält. Ein funkfreies Gebiet, ein funkfreier Raum ist zur Mangelware geworden. Ich hoffe auf die Vernunft unserer Politker, sich diesem brisanten Thema anzunehmen. Wo bleibt die Rechtsgrundlage, wo der Schutz der Bevölkerung, wo die Aufklärung? Die Elektro(hyper)sensiblen werden von Tag zu Tag mehr - es kann jeden treffen!


Daniela Pichler, 5324 Hintersee

Aufgerufen am 23.10.2020 um 01:46 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/was-tun-wenn-man-die-strahlung-nicht-mehr-aushaelt-66487849

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