Leserbrief

Weltagrarbericht als Zukunftsmodell

Christian Resch schreibt im SN-Leitartikel vom 26. 3., dass es völlig in die falsche Richtung geht, Stickstoffdünger billiger zu machen. Also Bio-Botschafter bin ich da mit ihm einer Meinung! Nicht umsonst ist Stickstoffdünger aus der Fabrik im biologischen Landbau gesetzlich verboten. Organische Dünger haben auch den Vorteil, dass sie nicht explodieren können (Negatives Beispiel: Die Explosion im Hafen von Beirut).

Leider muss ich feststellen, dass jetzt von den größten Bauernverbänden innerhalb der EU der Krieg in der Ukraine zum Vorwand genommen wird, die Denkweise der Agrarchemieindustrie in die Praxis umzusetzen. Dazu zählt auch die EInführung der neuen Gentechnik in der Pflanzenzuckt (Genscherentechnik).

Damit es nicht so weit kommt, müssen wir uns mit dem Weltagrarbericht befassen! Dort heißt es: "Die Welt braucht einen Paradigmenwechsel in der landwirtschaftlichen Entwicklung von einer 'Grünen Revolution' hin zu einem Ansatz 'ökologischer Intensivierung'. Dies beinhaltet den schnelle und bedeutenden Übergang von der konventionellen, von Monokulturen geprägten und stark auf externe Inputs angewiesenen industriellen Produktio hin zu einem Mosaik nachhaltiger, erneuerbarer Produktionssysteme, die auch die Produkte verstärkt von Kleinbauern erheblich verbessern.

Georg Sams, 5202 Neumarkt am Wallersee

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