Leserbrief

Weltuntergangsstimmung bei der SPÖ

Seit dem Antritt der neuen türkisblauen Regierung beschwört die SPÖ ständig in mehr oder weniger geeigneter Form den sozialen Untergang Österreichs herauf. Egal ob 12-Stunden-Tag, Mindestsicherung, Familienbonus, Kassenreform oder Ablehnung des Migrationspaktes der Vereinten Nationen.
Es gibt quasi kein Thema, dass nicht der Kritik der SPÖ zum Opfer fällt. Tut die Regierung etwas, ist es sowieso grundfalsch. Tut sich nichts, wir ihr Untätigkeit vorgeworfen.
Ob es vielleicht so ist, dass die SPÖ ihre Oppositionsrolle nicht anerkennt, und schnellstens wieder an die Macht will?
Kann es sein, dass der Verlust von Posten, Geld und Macht doch wie ein tiefer Stachel im Fleisch der früher so großen Sozialdemokratie sitzt?
Österreich hat ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum 2018 erlebt. Es gab und gibt die höchsten Lohnabschlüsse seit Jahren.
Die illegale Einwanderung wurde massiv verringert, und die Abschiebungen von abgelehnten Asylbewerbern und kriminellen Zuwanderern stiegt um fast 50 Prozent.
Die Regierung tut genau das, was in ihrem Programm steht, und für das sie ja 2017 gewählt wurde.
Verständlicherweise tut es der SPÖ schon weh, wenn sie sieht, dass ohne ständigen Streit was weitergehen kann.


LWKR Hannes Költringer, 5162 Obertrum

Aufgerufen am 26.11.2020 um 02:54 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/weltuntergangsstimmung-bei-der-spoe-62711605

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