Leserbrief

Wenn das Paket nicht ankommt

Mittlerweile ist es schlechter Brauch, dass manche Paketzusteller der Post gar nicht mehr versuchen, Pakete dem Kunden an der Wohnadresse zuzustellen. Bestenfalls wird eine Benachrichtigung hinterlassen, manchmal nicht einmal diese, denn die Post versendet nun E-Mails, in denen bedauert wird, dass man "leider nicht zu Hause angetroffen werden konnte". Völlig neu ist, dass Benachrichtigungen der Paketzusteller an völlig falschen Haustüren angebracht werden. Der Adressat wohnt gar nicht an diesem Ort und das Einzige, was im konkreten Fall korrekt war, war die Hausnummer und der Stadtteil.

Die Post AG wäre gut beraten, von ihren Zustellern nicht nur entsprechende Führerscheine, sondern auch Lesekenntnisse einzufordern. Dass sich mit der Privatisierung der Post keinerlei Verbesserungen für den Kunden ergeben haben, sei nur nebenbei erwähnt.

Josef Amtmann, 5020 Salzburg

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