Leserbrief

Wer schaut auf unsere Kinder?

Seit zwei Jahren tragen unsere Kinder und Jugendlichen alle Corona-Maßnahmen in beeindruckender Weise mit; ohne Murren wird getestet, Maske getragen und auf Vieles verzichtet, während zahlreiche Erwachsene nicht mehr gewillt sind Abstand zu halten, auf Sozialkontakte zu verzichten oder die Gesellschaft mit einer Impfung zu unterstützen. Meiner 6-jährigen Tochter macht die FFP2-Maskenpflicht in der Schule Kopfzerbrechen: Atmen fällt schwer, die Konzentration auch und Stoffmaske will sie nicht tragen, weil sie sich dann nicht ordentlich geschützt fühlt. Meine 8-jährige Tochter hat vom Händewaschen in der Schule geschwollene und blutige Hände und macht sich bei jedem Fernbleiben eines/einer MitschülersIn Gedanken, ob Corona zugeschlagen hätte. Wo soll das hinführen; wer schaut auf unsere Kinder, auf die nächste Generation? Ich mach mir um die Psyche der Kinder wirklich Sorgen.
Unsere Kinder und Jugendliche verdienen eine starke Lobby - da sie diese nicht haben, appelliere ich an die Politik, diesen Job endlich mitzumachen, auch wenn die Altersgruppe (noch) keine Steuern selbst zahlt.

Dr. Susanne Thuswaldner, 5020 Salzburg

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