Leserbrief

Wie die Stadtbahn fahren könnte

In den "Salzburger Nachrichten" vom 19. 2. 2022 wird im Zusammenhang mit dem Megaprojekt S-Link auf die umfangreichen (80) Untergrundbohrungen in nächster Zeit hingewiesen. Zu den Bereichen Mirabellplatz und Rudolfskai:

Alle Probebohrungen zur Feststellung der Bodenverhältnisse sind völlig überflüssig.
Wesentlich dabei ist, dass die beträchtlichen Steuermittel vermieden werden können.

Im Detail: Mein Vorschlag sieht die Fortsetzung der bereits bestehenden unterirdischen Trasse über Max-Ott-Platz bis zur Markus-Sittikus-Straße vor. Dort geht es oberirdisch in der Schwarzstraße weiter bis auf Höhe des Salzburger Landestheaters. Dort könnte man eine Station errichten. Salzburg-Besucher gehen kurz zum Marko-Feingold-Steg. Die weltbekannte Salzburger Stadtkulisse liegt ihnen zu Füßen.

Die von Bürgermeister Dipl.-Ing. Preuner u. a. forcierte Linienführung bzw. Erreichung des Mirabellplatzes könnte von dort mit einem Fußgängertunnel bewerkstelligt werden. U. a. wegen der ab dort abgehenden Autobuslinien.

Weiter geht es unterirdisch über den Bereich Platzl hinaus und hinein in den Kapuzinerberg. Zweite Station dort im Bereich mit Ausgangsmöglichkeit durch eine Rolltreppe zum Platzl und zur Staatsbrücke. Völlige Verkehrsfreihaltung der Imbergstraße!

Weitere Linienführung: Im Kapuzinerberg weiter mit Ausfahrt beim Äußeren Stein (andere Ausfahrt Franz-Rehrl-Platz wegen Verbauung nicht mehr möglich ) und weiter über die Karolinenbrücke wie die alte Streckenführung nach Hellbrunn und weiter.

Bereich Rudolfskai: Völlig offen lassen die Planer, wie sie unter der Salzach oder auf andere Weise auf den Rudolfskai kommen. Die Neigung unter der Salzach für Schienenfahrzeuge ist ungeeignet.

Anna und Ing. Harald Hübner, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 23.05.2022 um 04:42 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/wie-die-stadtbahn-fahren-koennte-118251889

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