Leserbrief

Wie wäre es mit einer Wirtshausgemeinschaft?

In der Beilage der SN ist am 6. 5. der Artikel: "Der stille Tod der Wirtshäuser" über das Wirtshaussterben erschienen. So sehr ich diese Gedanken nachvollziehen kann, ich möchte dennoch dazu anregen, dass über Lösungen nachgedacht wird.
Sicher ist es nicht die Aufgabe der SN Initiativen dazu aufzunehmen, aber Wirtshäuser als sehr alte Kulturgüter sollten es nach meiner Überzeugung wert sein, sich Gedanken zu machen. Gerade alte Wirtshäuser hätten einen Charme, der von den vielen gastronomischen Richtungen nie erreicht werden kann.
Und es hat doch schon in einigen Orten die dortige Bevölkerung zusammengelegt, um das Dorfwirtshaus zu erhalten. Ich stelle mir vor, dass es für die SN möglich sein sollte, Experten, wie Steuerberater und Juristen, zu fragen, welche Möglichkeiten es gäbe, wenn sich Wirtshausenthusiasten zu Wirtshausgemeinschaften zusammenschließen und die alten Wirtshäuser sozusagen in einer Art genossenschaftlichem Betrieb führen.
So könnten die Menschen sich einen Anteil erwerben, sowie Getränkekarte und Essenskarte, erwerben, welche durchschnittliche Selbstkosten abdecken. Essen und Trinken im Vorverkauf sozusagen. Es ist zwar nur ein Gedanke, aber besser einen unmöglichen Gedanken, als gar keinen. Dies überlasse ich anderen.
Soweit meine Sicht der Dinge zum Thema Wirtshaussterben.


Burghard Ostertag, 6800 Feldkirch

Aufgerufen am 18.11.2019 um 12:21 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/wie-waere-es-mit-einer-wirtshausgemeinschaft-69896974

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