Leserbrief

Wünsche zum Jahreswechsel

Die Weihnachtsraserei ist vorbei. Nun beginnen die Vorbereitungen für den Jahreswechsel inklusive der guten Vorsätze, die mancherorts gerade mal zehn Minuten halten werden. Was ich mir wünsche?

An Fried' - Mehr Frieden vor Ort und weltweit. Korruption, Gewalt, Säbelrasseln und Kriege sollten in der Fremdwörterrubrik zu finden sein. Auch der Unfug, alles zu twittern, sollte eingestellt werden können. "Zwitschern" sollte man Vögel überlassen; miteinander Reden wäre weitaus besser. Ob Krieg mit Waffen oder Krieg mit Worten, beides gefährdet den sozialen Frieden und die Welt.

An G´sund - Die Natur schreit auf, wir beachten sie trotzdem nicht in gebührendem Ausmaß. Luftverschmutzung, Energieverschwendung, Plastikwahnsinn, alles Dinge, die unserer Gesundheit abträglich sind und trotzdem leben wir weiter drauflos, als ob es kein Morgen gäbe.

An Reim - Ein altes Sprichwort sagt: "Jeder ist seines Glückes Schmied", das heißt nichts Anderes, als dass man nicht nur auf Zufall und Hilfe von außen warten soll, sondern mit Ausdauer und Zuversicht - im eigenen Umfeld - viel erreichen kann. Nicht alles kann und wird gelingen, aber vieles.

Mein besonderer Wunsch zum Jahreswechsel wäre seit Jahren eine Nachrichtensendung mit folgendem Hinweis: "Heute muss die ZIB ersatzlos gestrichen werden, weil sich nichts, aber auch gar nichts ereignet, ja nicht einmal der große Blonde in Übersee getwittert hat". In diesem Sinne an alle "An Fried', an G´sund und an Reim".

Renate Ratzenböck, 5723 Uttendorf

Aufgerufen am 28.10.2021 um 06:40 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/wuensche-zum-jahreswechsel-63415891

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