Leserbrief

Zerstörung des Froschzaunes am Heuberg

Nun wird, zurecht, die Zerstörung des Froschzaunes am Heuberg in Frage gestellt, der die Frösche daran hindern soll, in ihren, noch nicht zerstörten, Lebensraum zu wandern.
Dieser Schaden ist aber im Vergleich zu dem Schaden, der durch die Zerstörung der Natur, der Gesundheit und Eigentum durch den Bau der Freileitung entsteht, relativ gering.
Aber von der legalisierten, un-rechtsstaatlichen Zerstörung unglaublichen Ausmaßes der Konzerne, gebilligt von der bestimmenden Politik, schreibt keiner!
Für Salzburg, Allen voran LH Haslauer und Grüne, die sich weiterhin NICHT vehement in Wien bei ihren Parteifreunden, die diese Entscheidung treffen, dafür einsetzen, dass ein, für Umwelt, Wirtschaft und Menschen um zig-faches weniger zerstörerisches Erdkabel gebaut wird.
So wie in Bayern 160 km lang, von der Politik beschlossen und von der Bevölkerung akzeptiert.
Auf der ganzen Welt, am Land und in jeder kleineren und Großstadt (wo der meiste Strom gebraucht wird) schon gebaut.
Und wer trägt die Verantwortung für diese Zerstörung??
Wir sind Menschen und machen alle Fehler, jeden Tag.
Und als selbst massiv Betroffener, kann ich Menschen gut verstehen, es aber nicht gutheißen, wenn Einzelpersonen sich zu solchen unbewussten Handlungen hinreißen lassen.
Es ist nicht der richtige Weg, sich auf eine Ebene mit den Betreibern der Freileitung zu stellen und ebenfalls zu zerstören.
Tragen nur diese Einzelpersonen die Verantwortung oder doch auch die Betreiber und führenden Politiker unseres Landes, die es soweit kommen lassen haben.
Bei einer möglichen Alternative des mehrmals geprüften Erdkabels durch Salzburg.
Mit einer Trassenbreite von 5 m, in doppelter Ausführung 9 m, die eingereichte Freileitung mit 70 m.
Scheint unglaublich, aber wahr.


Christian Müller, 5412 Puch

Aufgerufen am 26.01.2021 um 03:35 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/zerstoerung-des-froschzaunes-am-heuberg-84545584

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