Leserbrief

Zukunftsorientierte Entscheidung treffen

Antwort auf den Leserbrief vom 2. 11. 2019: "Einseitige Diskussion" von Kurt Walbert: Sehr geehrter Herr Walbert, der Blick über den Tellerrand ist auch denen, die für den Ausbau der Mönchsberggarage eintreten, zu empfehlen. Wieso können die Besucher von Kulturveranstaltungen nicht per Shuttle von einem Parkplatz am Stadtrand in die Stadt transportiert werden? Bei einer fixen Beginnzeit ist es mit ordentlicher Planung einfach, dies zufriedenstellend zu organisieren. Wieso hat man als Kulturgast einen Anspruch auf einen Parkplatz gleich beim Veranstaltungsort? In den meisten Städten liegen die Theater- und Opernhäuser in der Innenstadt, oft in Fußgängerzonen. Überall schafft man es, öffentlich oder per Taxi anzureisen, warum soll das in Salzburg nicht möglich sein? Personen mit körperlichen Einschränkungen können natürlich weiterhin in den bestehenden Garagen parken. Und gerade die Festspielleitung täte gut daran, neuen Mobilitätslösungen aufgeschlossen gegenüberzustehen, wenn die Worte von Peter Sellars bei seiner Eröffnungsrede ernst gemeint waren.
Unsere Politiker müssen alle Argumente für und gegen die Erweiterung der Mönchsberggarage abwägen und eine zukunftsorientierte Entscheidung treffen, für die man sich auch in 20, 30 Jahren nicht schämen muss. Dabei jemanden als "Fundamentalisten" zu verunglimpfen, trägt nicht zur Lösungsfindung bei.


Beate Kreuzer, 5411 Oberalm

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