Leserbrief

Zum Hahnbaum-Lift

Eine einseitige Diskussion rund um den maroden Hahnbaum-Sessellift hält St. Johann in Atem. Es ist Wahlkampf und der Hahnbaum-Sessellift muss dafür herhalten. Ein Sessellift der in die Jahre gekommen und am Ende auf Kosten der Steuerzahler der Stadtgemeinde erhalten werden soll. Das Konzept sieht vor, dass die Gemeinde einen Großteil der Kosten übernehmen soll. Zum Glück haben wir eine Gemeindevertretung unter BM Mitterer Günter, der diesem Vorhaben eine Abfuhr erteilt. Ich bin froh und dankbar darüber, den Schritt den BM Mitterer zum Wohl der Stadtgemeinde getätigt hat. Die Ablehnung eines Neubaus des Hahnbaum-Sesselliftes, ein altertümlicher Sessellift, der nicht sanierbar ist und dessen Neubau uns Steuerzahler Millionensummen kosten würde und darüber hinaus nicht wirtschaftlich ist, zeigt das verantwortungsbewusste Handeln des Gemeindeoberhauptes im Sinne der Bürger dieser Stadtgemeinde. In der Diskussion werden Halbwahrheiten verbreiten. Es wird dabei vergessen, was die Stadtgemeinde schon jetzt leistet: Die Gemeinde tut sehr viel für die Skifahrer und vor allem für unsere Kinder: 70 Euro erhält jedes St. Johanner Kind Zuschuss zu einer Liftsaisonkarte. Und bei Familien mit mehr Kindern erhält das dritte Kind die Saisonkarte der Alpendorf Bergbahnen sogar kostenlos. Aber auch klar müsste sein, dass ein Bürgermeister, der für eine vernünftige Finanzpolitik steht, nicht unser Steuergeld mit beiden Händen zum Fenster hinauswerfen kann. Und zuletzt, das Kleinskigebiet Hahnbaum bleibt ja mit einem neuen, verlängerten Schlepplift, Gratis-Tellerlift, Skitourenroute, Renn- und Trainingsstrecke und Winterspielplatz erhalten. Herr Bürgermeister, bleiben Sie standhaft.


Dr. Alfred Wolfgruber, 5600 St. Johann

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