Leserbrief

Zum Kampf gegen die Freileitung

Sieben lange Jahre hat es gedauert, bis die 380-kV-Salzburg-Leitung entgegen allen Einsprüchen vom Bundesverwaltungsgericht genehmigt wurde. Ab Herbst wird gebaut.

Es ist ein wichtiger Sieg für den Netzbetreiber APG, da eine Stromautobahn unter der Erde, mit einer Trasse doppelt so breit wie die Autobahn, von Seekirchen bis Kaprun keinen Platz mehr hätte.

Es ist aber auch ein großer Erfolg für die überwiegende Mehrheit der Salzburger, die nichts gegen den Bau einzuwenden haben, da die Freileitung höchste Betriebssicherheit bietet, aber nur ein Zehntel des Kabels kostet. Das sind die stärksten Argumente gegen eine Erdverkabelung, deren enorm hohe Kosten uns Salzburger Stromkunden durch den Richterspruch erspart wurden.

Die großen Verlierer sind dabei die unbelehrbaren Kabelkämpfer, die für keine sachlichen Argumente zugänglich sind, dafür aber lautstark seit vielen Jahren gegen das UVP-Verfahren protestieren. Sie sind an den Höchstgerichten gescheitert. Woher jedoch das viele Geld für Anwälte und Prozesskosten bisher gekommen ist, darüber darf gerätselt werden. Eine Antwort gibt es, ähnlich wie bei den Parteispenden, natürlich keine.

Ingo Hemm, 5400 Hallein

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