Leserbrief

Zweites Standbein für den Finanzminister

Unsere viel beworbenen Zusatzpensionen entpuppen sich mittlerweile als 2. Standbein für unseren Finanzminister.

Wer sich noch an die Schüsselregierung zurückerinnert, wo einem ständig ein zweites oder sogar drittes Standbein für die Altersversorgung aufgrund der zukünftigen Altersstruktur unserer Bevölkerung eingeredet wurde, weiß wie viel Zukunftsängste damals verbreitet wurden. Meine Firma hat daraufhin dankenswerterweise für unsere ganze Belegschaft eine Private Zusatzpensionsversicherung bei einer so genannten APK sprich Arbeiterpensionskasse abgeschlossen. Von 25.000 Euro Ansparkapital das durch die Finanzkrise kräftig durchgeschüttelt wurde , bekomme ich seit meinem Pensionsantritt läppische 107 Euro monatlich brutto ausbezahlt. Nachdem ich diesen Betrag meiner PVA bekannt gegeben habe, bekam ich die Rückmeldung dass mir aufgrund meiner Zusatzpension meine bestehende staatliche Pension um ca. 40 € Euro gekürzt wird. In Summe bleiben mir also läppische 67 Euro von meiner Zusatzpension, die noch dazu nicht wert gesichert ist. Ich kann jedem inständig raten, wägen wir in Zukunft alle genau ab , welchen Anlageformen wir unser hart verdientes Geld anvertrauen.

Matthias Ainz, 5325 Plainfeld

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