Meine Heldin

Meine Heldinnen sind einfach da

Symbolbild SN/photo by freestocks.org on unsplash
Symbolbild

Sehr gerne und aufmerksam verfolge ich die täglichen Geschichten und Taten der Heldinnen in dieser Kolumne - vor allem, wenn sie aus einer männlichen Feder stammen; man hört ja nicht so selten, dass Männer eigentlich kaum weibliche Vorbilder - auch im Sinne von Heldinnen - haben (können).
Meine Heldin, vor der ich echte Hochachtung, aber auch große Bewunderung verspüre, ist eine Bewegung. Eine Bewegung, deren Ziel es ist, Mitmenschen in äußerst schwierigen Lebenssituationen in ganz individueller, persönlicher Art und Weise zu unterstützen, Trauerphasen zu begleiten bzw. zu erleichtern und Menschen - besonders - am Ende ihres Lebens umsichtig beizustehen.
Hinter der so vielseitig in Anspruch genommenen Bewegung stehen im Tennengau derzeit elf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, die neben ihrem Job, neben ihren Pflichten im Haushalt und für ihre Familien, ihr eigenes Ego in großherziger Selbstverständlichkeit hintanstellen zugunsten ihrer aufopfernden Hingabe für hilfebedürftige Mitmenschen in ihren Gemeinden.
Diese, meine Heldinnen spenden so ungemein verständnisvoll Trost, sitzen stundenlang am Krankenbett, sind da und hören zu, lachen und weinen gemeinsam, unterstützen liebevoll Familienangehörige und mitbetroffene Freunde, spenden bei Leid und Unsicherheiten so gut es geht Halt, sorgen für Abwechslung in Ausnahmesituationen, bieten Kraft, Entlastung und kompetente Hilfe bei Sozialeinrichtungen ... und, sind ganz einfach da !
In großer Ehrfurcht ziehe ich meinen Hut vor dir Birgit; chapeau, chapeau! Jede deiner Heldinnen ist für mich Vorbild!
Helmut Köllensperger

Quelle: SN

Aufgerufen am 17.10.2019 um 06:04 auf https://www.sn.at/leserforum/leserspalte/meine-heldin-meine-heldinnen-sind-einfach-da-67291876

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