Meine Heldin

Sister Elisabeth in Uganda

Symbolbild SN/photo by annie spratt on unsplash
Symbolbild

Meine Heldin ist Schwester Elisabeth. Sie leitet die Missionsstation "Mizigo" der Marienschwestern vom Carmel in Mityana/Uganda. Die knapp siebzigjährige Ordensfrau wirkt dort als Managerin, Landwirtin, Köchin, Erzieherin usw. Sie hat eine Landwirtschaft und ein Bildungshaus auf- und ausgebaut. Das Besondere: Um die 20 junge Frauen und Männer leben und arbeiten dort mit ihr, um sich die Kosten für eine Berufsausbildung zu verdienen. Dabei können sie am Acker, mit den Tieren, in Zimmer und Küche, … Ausdauer, Verlässlichkeit, Verantwortung und Teamgeist einüben.
Und sie beherbergt auch Besucher aus ihrer alten Heimat. Bereits zwei Mal konnte ich ihre Gastfreundschaft genießen.


Was sie zu meiner Heldin macht: Sr. Elisabeth packt mit Hausverstand an, traut den Jugendlichen viel zu und fühlt sich in die Menschen und Gebräuche der afrikanischen Kultur und verschiedener Religionen ein. Dabei strahlt sie großes Wohlwollen aus, vergönnt den Jungen und uns Besuchern unseren Freiraum und viele Genüsse und sie sprudelt über vor Humor, was besonders gut tut. Auch wenn sie gerne Geschichten aus ihrem reich erfüllten Leben erzählt, ist sie interessiert an uns - ein Geschenk.
So ist Sister Elisabeth neben dem wunderschönen Land mit seinen lebendig-freundlichen Bewohnern mit ein Grund, wieder kommen zu wollen; wer weiß, vielleicht schon bald.


Maria Gfrerer

Quelle: SN

Aufgerufen am 26.10.2020 um 12:04 auf https://www.sn.at/leserforum/leserspalte/meine-heldin-sister-elisabeth-in-uganda-66362164

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