Osterfestspiele Salzburg

Premierenkritik "Die Meistersinger von Nürnberg": Der Herr Intendant lassen bitten

Endlich "Meistersinger"! Vielleicht war es ja auch gut so, dass Christian Thielemann sieben Jahre bei den Salzburger Osterfestspielen zugewartet hat, hier sein Herzensstück mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden aufs Programm zu setzen.

Die hellhörige Akustik des Großen Festspielhauses ist nicht mit dem unsichtbaren magischen Bayreuther Graben und auch nicht mit der Dresdner Semperoper vergleichbar. Sie erfordert eine ganz andere Herangehensweise gerade an diese zwischen Pomp und Kammerspiel weit ausgespannte, komplexe und nach den Worten des Dirigenten "scheußlich schwere" Partitur. Jetzt aber haben Thielemann und sein ihm phänomenal folgendes Orchester das heikle Ambiente im Griff, der Dirigent arbeitet akribisch detailliert und auch gestisch mittlerweile mit einem fast minimalistischen Zeichensystem. Und so entfaltet sich, ...

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Aufgerufen am 21.10.2020 um 12:23 auf https://www.sn.at/osterfestspiele-salzburg/premierenkritik-die-meistersinger-von-nuernberg-der-herr-intendant-lassen-bitten-68774422