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Das Geld fährt auf der Straße

PS-Luxus. Wenn Sie das lesen, sind Sie als Käufer des Lamborghini Veneno schon zu spät dran. Aber McLaren, Chevrolet und Maserati sollen noch Kapazitäten frei haben.

Das Geld fährt auf der Straße SN/sn/united pictures
Bisher stärkste Straßen-Corvette: Stingray C7, diesmal als Cabrio mit einem elektrischen Hardtop. 
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375 können Teamkollegen von Button werden: im McLaren P1.
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Lamborghini-Chef Winkelmann mit dem Veneno: schon ausverkauft!.


"Wir haben 100 Jahre Innovationen in der Hälfte der Zeit geschafft", sagt Vorstandschef Stephan Winkelmann zum 50-jährigen Bestehen Lamborghinis selbstbewusst. In Genf zeigt er ein Auto, das nur in Kleinstserie gebaut wird, den Veneno. Vier Stück ist die Auflage, drei sind bereits verkauft (um je zarte drei Mill. Euro plus Steuern). Benannt ist er - wie üblich bei der Stier-Marke Lamborghini - nach einem berühmten Corrida-Helden: Veneno habe 1914 in der Arena von Sanlucar in Andalusien "den Torero José Sanchez Rodriguez besiegt, und Sie wissen, was das heißt". Der Veneno ist außen wie innen ein Karbonauto und mit 1450 Kilogramm um 125 leichter als der Aventador. Der 6,5-Liter-Zwölfzylinder (750 PS) treibt den Veneno in 2,8 Sekunden auf 100 km/h und lässt 355 km/h Spitze zu.

Als hätte es einer Steigerung von 750 PS bedurft: McLaren stellt den P1 vor, der sich mit 916 PS "begnügt", die aus einem 3,8-Liter-Twinturbo-V8 kommen (900 Newtonmeter). Der P1 wird in einer Kleinserie von 375 Stück gefertigt. Bei 350 km/h wird elektronisch abgeregelt, 100 km/h erreicht der P1 ("P" für Position) in unter drei Sekunden. Er soll knapp unter einer Mill. Euro kosten.

In Italien ist jüngst auch Maserati in die Offensive gegangen. Der neue Quattroporte feiert in Genf sein Europadebüt, Weltpremiere erlebt hingegen der Granturismo MC Stradale. Er wird im historischen Stammsitz an der Viale Ciro Menotti in Modena gebaut. Wie bereits die bisherige zweisitzige Variante stammt auch der viersitzige GranTurismo MC Stradale von der Rennversion ab, die in der Trofeo Maserati gefahren wird. Als Antrieb dient der 460 PS starke 4,7-Liter-V8-Saugmotor, der im vergangenen Sommer im GranTurismo Sport debütierte. Zur Kraftübertragung dient das halbautomatische Sechsganggetriebe MC Race Shift, das exzellente Beschleunigungswerte garantiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 303 km/h. Gleichermaßen der Sicherheit wie der Leistung dient die Bremsanlage von Brembo mit Bremsscheiben aus Karbon-Keramik-Verbundmaterial. Vom Vorgänger übernimmt der Sportwagen auch Maßnahmen zur Senkung von Verbrauchs- und Emissionswerten.

Chevrolet zeigt erstmals die Cabrioversion der neuen Corvette Stingray C7. Technisch unterscheidet sie sich nicht vom Coupé: 450 PS und 610 Newtonmeter zeichnen den Stingray als bislang stärkstes Chevrolet-Serienmodell aus. Der vollständig neu entwickelte 6,2-Liter-V8 mit Zylinderabschaltung beschleunigt die Corvette in rund vier Sekunden auf 100 km/h. Das Siebengangschaltgetriebe hat eine Gangwechselerkennung.

Aufgerufen am 20.01.2018 um 11:21 auf https://www.sn.at/panorama/auto/das-geld-faehrt-auf-der-strasse-5146309

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