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Ford Fiesta: Bescheidener Kleiner? Das war einmal

Ford will es mit dem neuen Fiesta wissen: Üppige Ausstattung, viele Assistenten.

VW Golf gegen Ford Fiesta, das ist in Europa derzeit das Duell um das meistverkaufte Modell. Dabei läuft die aktuelle Generation von Fords in 40 Jahren mehr als 17 Millionen Mal verkauften Kleinen aus, im September startet auch bei uns die achte Genera tion. Von deren Erfolg Fords Manager überzeugt sind, "weil noch nie in diesem Segment ein Modell mit solchen Assistenzsystemen und Konnektivitätsangeboten auf dem Markt war", wie es bei der Vorstellung in Valladolid hieß.

In der Tat ist Fords Aufwand für den Kleinwagen bemerkenswert - er beginnt schon bei der Ausstattungsvielfalt, die die Linien durch unterschiedliches Grilldesign unterscheidbar macht. Die Basisversionen Trend und Titanium machen in Österreich den Anfang, ST-Line und die Topversion Vignale folgen im vierten Quartal. 2018 werden im zweiten Quartal noch der sportliche ST und der höher gestellte Crossover Active (auch nur mit Frontantrieb und nur als Fünftürer) nachgereicht.

"Außen nur moderat verändert, aber innen deutlich aufgewertet", ist Fords Kurzformel zum neuen Fiesta. Das spürt man nicht nur im gediegenen Komfort innen, sondern auch im umfangreichen Assistenzsortiment, das auf zwei Kameras, drei Radar- und zwölf Ultraschallmodulen basiert. Neu sind da z. B. der Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung auch nächtens (übrigens als Ford-Premiere) oder der aktive Parkassistent mit Bremseingriff.

Der Fiesta wird nun auch geräumiger, weil er um 71 Millimeter in der Länge und um 13 in der Breite zulegte und dem Trend entsprechend um 14 niedriger wurde. Das sprachgesteuerte Sync-3-System wird über 6,5-Zoll-Touchscreen oder ein Acht-Zoll-Tablet bedient (wobei Letzteres durch die Wuchtigkeit wohl unterschiedlichen Zuspruch erfahren wird). Durch die neue Kooperation Fords mit Harman hat das neue Soundsystem B&O Play Premiere: Der Konzertsaal kommt mit 675 Watt ins Auto!

An Motorisierungen sind der Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner in drei Stufen (100 bis 140 PS, ab 97 Gramm CO2), der 1,1-Dreizylinder-Sauger (70/85 PS) sowie als Turbodiesel der 1,5-Vierzylinder (85 bzw. 120 PS, ab 82 Gramm CO2) verfügbar. Preise: ab 12.650 Euro, Einführungsangebot über Ford-Bank 10.990.

(SN)

Aufgerufen am 24.06.2018 um 12:45 auf https://www.sn.at/panorama/auto/ford-fiesta-bescheidener-kleiner-das-war-einmal-15689179

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